Banker sind Idioten, manchmal …

Donnerstag, 29. Januar 2009

Seit einiger Zeit erhalte ich immer mal wieder einen Newsletter in dem es um das Alltagsgeschehen im allgemeinen und auch besonders im speziellen geht.
Heute war darin ein interessanter Bericht über den Beruf des (Investment-)Bankers zu lesen.
Ich glaube, noch nie musste eine Berufsgruppe so schnell unter einem Imageverfall leiden wie die Banken in den letzten Monaten und Wochen

… und als Berufsgruppe hält man die Banker für ungefähr so moralisch wie russische Zuhälter und so kompetent wie die Elektriker der Renaissance …

Hatte diese Berufsgruppe bis vor kurzem noch beinahe das uneingeschränkte Vertrauen der Bevölkerung, so würde der Großteil der Bevölkerung ihr Geld vermutlich eher bei “6 aus 49″ als in Wertpapiere oder Anleihen anlegen.

Wo wir doch gerade dabei sind

Donnerstag, 22. Januar 2009

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Blödmannsgehilfen …

Mittwoch, 21. Januar 2009

Ab 2.Februar können in Ulm Knöllchen nicht mehr in Bar bezahlt werden -> Link

Interessant ist die Begründung:

“Wer sich ein Auto leisten kann, kann sich in der Regel auch ein Konto leisten.”

Tolle Begründung …  Aber wer pro Jahr 3,7 Millionen Euro an Bußgeld einnimmt, der kann sich so etwas locker leisten.

Noch zu retten?

Mittwoch, 21. Januar 2009

Das alles beherschende Thema der letzten Wochen und Monate ist ja ausschließlich die “Weltweite Finanzkrise“. Mittlerweile auch liebevoll “Die Krise” genannt.
Im Gegensatz zu anderen “Krisen“, wie zum Beispiel die globale Erderwärmung, die ja im letzten Jahr für Endzeitstimmung gesorgt hat, ist diese Krise etwas besonderes. Sie führt dazu, dass hochrangige und gebildete Politiker ihr Hirn abschalten und einmal in ihrer Amtszeit tatsächlich in wilden Aktionismus verfallen. Was besser ist – Aktionismus oder doch eine Amtszeit durchpennen – bleibt abzuwarten.

Auf jeden Fall sorgen die ganzen Äusserungen, Rettungspläne und Erfindungen der Damen und Herren für ein bisschen Unterhaltung in der ansonsten durch die Finanzkrise doch sehr getrübten Zeit.

So hat zum Beispiel unser aller geliebeter Ministerpräsident heute die Schaffung einer sogenannten Bad Bank gefordert. Diese Institution möchte doch bitte alle faulen Kredite und sonstige Dummheiten der allseits geschätzten Kreditwirtschaft übernehmen und mit Steuergelder absichern. Dadurch soll Banken und Geldhäuser, wie zum Beispiel der Hypo Realestate (gerade wurde das Sicherungsvolumen nochmals um schlappe 12 auf 42 Milliarden Euro erhöht), die Gelegenheit gegeben werden, sich völlig frei den nächsten Blödsinn überlegen zu können.

Laut Schätzungen des Steuerzahlerbundes müsste damit der deutsche Staat, beziehungsweise der deutsche Steuerzahler, mit über 300 Milliarden Euro für Managementfehler und Dummheiten anderer gerade stehen. Interessant finde ich dazu das Statement des Steuerzahlerbundes:

Andere Unternehmen gingen bei Managementfehlern einfach pleite …

Ich denke, gerade der Mittelstand kann über dieses Zitat ein kleines Lied singen.

Spannend bleibt es auch, ob die Strategie Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen, irgendwie und irgendwann fruchtet. Der normale Menschenverstand sagt dazu auf jeden Fall “NEIN”. Die Dummheiten und die Schulden die gemacht wurden, lassen sich nur dadurch bekämpfen, dass man den Gürtel enger schnallt und das bisschen Geld was bleibt besser zusammen hält. Dazu möchte ich allen die Rückkehr zur Normalität und zu verantwortungsbewusstem Handeln raten. Wer Interesse daran hat, kann sich hier gerne den einen oder anderen Ratschlag zu Herzen nehmen:

http://www.getrichslowly.org/blog/

Yes … We häb …

Dienstag, 20. Januar 2009

Wie das Leben so spielt …

Dienstag, 20. Januar 2009

dhcpdiscover

Quelle: http://blog.beetlebum.de/

Unsinn im Quadrat

Montag, 19. Januar 2009

Das die Einrichtung einer Umweltzone sehr umstritten ist, dürfte mittlerweile jeder mitbekommen haben.

Wir hier in Ulm, haben seit dem 01.01.2009 ebenfalls eine Umweltzone. Diese umfasst, mit Ausnahme der Bundesstraße B10 und einigen Vororten, das gesamte Ulmer Stadtgebiet. Leider tritt auch hier wieder zutage, was keiner der Politiker und Beamten glauben möchten.

Bei einer Inversionswetterlage ist in Ulm und Neu-Ulm immer mit einer eröhten Feinstaubkonzentration zu rechen. Dies wird aber vermutlich weniger dem Verkehr, als der Industrie und der exponierten Lage zwischen Alb-Trauf und Donau geschuldet.

Wie die Augsburger Zeitung heute in einem Bericht veröffentlicht hat, wurde der Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter allein in den ersten 2 Wochen 11x übertroffen.

Somit dürfte es dieses Jahr spannend bleiben, ob die Einrichtung der Umweltzone irgendeine Wirkung zeigen wird. Interssant wird es vor allem dann, wenn auch Neu-Ulm der Umweltzone beitritt und die Bundestraße B10 für Durchgangsverkehr über 2,5t, wie vom Regierungspräsidium Tübigen vorgeschlagen, gesperrt wird.

Meine Meinung:
Umweltzone aufheben, an den richtigen Stellen anfangen, Schilder abbauen und aus der eigenen Tasche bezahlen.
Nicht jeder Mist muss eingeführt und umgesetzt werden.
Anstelle dessen ist mitdenken und überlegen angesagt. Solange noch Stadtbusse ohne Plakette unterwegs sind, hat das ganze einen ziemlich faden Beigeschmack.

Auch Festplatten haben Gefühle …

Freitag, 16. Januar 2009

Bitte nicht anschreien und nachmachen …

Windows du schaffst mich …

Donnerstag, 15. Januar 2009

Gestern habe ich seit langer Zeit mal wieder einen PC mit Windows zum reparieren bekommen.
Der Besitzer des Rechners betreibt, so vermute ich mal, sein Windows XP mit einer PS/2 Maus und Tastatur. Da ich selbst nur USB-Zubehör habe, war ich der guten Hoffnung, dass ich einfach das Zeugs anstecken kann und es funktioniert alles.

Weit gefehlt … Nach dem einstecken der Tastatur wurde ich erstmal freundlich von Windows Hardwareerkennung begrüßt und zur Auswahl einer Installationsvariante aufgefordert:

hardwarewizard

Wie kaputt ist so eine Abfrage überhaupt? Zumal die selbe Abfrage beim einstecken der Maus erscheint und dort ebenfalls nicht bearbeitet werden kann.

Zum Glück gabs irgendwann mal im letzten Jahtausend so einen kleinen, grünen USB nach PS/2 Konverter. Mit diesem konnte ich zunmindest die Maus so zum Leben erwecken, dass ich die Dialoge durchklicken kann.

“Es hackt” oder “Es hakt”

Montag, 12. Januar 2009

Immer wieder stolpere ich in Beschreibungen über den mir fehlerhaft erscheinenden Satz “Es hackt mal wieder“. Da ich aber selbst den Meinung war bin, dass es “Es hakt mal wieder” heißen müsste, habe ich mich mal auf die Suche nach der korrekten Form gegeben. Interessant ist vor allem der Ursprung der Redewendung.

Die Redensart geht auf Wolfgang Haack zurück, der während des zweiten Weltkriegs für die Rüstungsindustrie neue Projektilformen ersonnen hat. Insofern ist die historisch korrekte Schreibung eigentlich “Ich glaub’, es haackt“, da aber kaum jemand den historischen Hintergrund kennen dürfte, ist heute die Schreibweise “Ich glaub’, es hakt” als korrekt anzusehen.

Die Verbreitung des heutzutage geläufigen Spruches “Ich glaub, es hakt”, der erst gegen Ende des zweiten Weltkrieges weite Verbreitung fand, lässt sich auf Wolfgang Haack zurückführen. Ursprünglich war dieser Spruch in Offizierskreisen eine ironisierende Anspielung auf den Widerspruch zwischen dem von der Kriegspropaganda verbreiteten Glauben an den Endsieg mithilfe einer Wunderwaffe, die angeblich von gemeinhin als weltfremd empfundenen Wissenschaftlern ersonnenen wurde, und den alltäglich persönlich erfahrenen Missständen, dem Chaos und der Unterversorgung. Seine starke Verbreitung fand die Redewendung jedoch durch Frontsoldaten, die einerseits gerüchteweise über ein angeblich neuartiges Projektil erfuhren, andererseits regelmäßig an den Ladehemmungen ihrer Gewehre aufgrund der teilweise mangelhaft gefertigten Projektile verzweifelten. Die Tatsache, dass sich die ursprüngliche Wendung “Ich glaub, es haackt” gegenständlich festmachen lässt, hat vermutlich zu ihrer raschen Verbreitung geführt. Allerdings ist durch die zunächst mündliche Verbreitung der Kontext der ironisierenden Anspielung und damit das Wissen um die korrekte Schreibweise schon sehr bald verloren gegangen. Kurz nach Beginn des Kaufs des Berliner Zuse-Rechners 1958 wurde in seiner Arbeitsgruppe auch das fehlerhafte Einlesen von Lochkarten als “haacken” bezeichnet. Diese Bezeichnung konnte sich aber langfristig gegen den Anglizismus “Bug” für Programmfehler nicht durchsetzen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Haack

Schön ist auch, dass wir uns an das Wort “Bug” gewöhnt haben. “Haacken” klingt doch etwas seltsam :-)