Pain is temporary … Quitting lasts forever.

Um es mal mit einem Spruch von Lance Armstrong zu beginnen.

Seit heute bin ich wieder wohlbehalten vom Ötztaler Marathon zurück. 238km und 5500hm später stand eine sehr gute Zeit von 9 Stunden und 26 Minuten auf der Uhr. Die reine Fahrzeit hätte beinahe noch die 9 Stunden-Grenze unterboten (9:07).

Bei perfektem Wetter und klirrenden 5 Grad ging es um 06:54 Uhr über die Startlinie auf die Strecke.
Ötz und das Kühtai waren nach knapp 1 Stunde und 55 Minuten passiert. Nach der Abfahrt vom Brenner hab ich dann eine gute Gruppe von knapp 20 Leuten gefunden die für viel Tempo auf den Brennerpass gesorgt haben. Mit einem guten 30er Schnitt habe ich diesen nach 4 Stunden erreicht. Die Weiterfahrt auf den Jaufenpass gestaltete sich dieses Jahr als angehmen Ausflug. Bei strahlendem Sonnenschein und angehmen 15 Grad war der Pass nach knapp 5:50 passiert.

Auf der folgenden Abfahrt hat es wohl ein paar Minuten vor mir einen schwerwiegenden Unfall gegeben. Als ich die Stelle passiert habe, haben die Sanitäter gerade jede Menge Verbandmaterial aufgelesen und ein verknäultes Etwas in ein Begleitfahrzeug verladen. An dieser Stelle gute Besserung dem unbekannten Bruchpiloten.

Was mich letztes Jahr noch die allerletzten Kräft gekostet hat, lief dieses Jahr wie von alleine – Die gut 30km lange und mit 1800hm versehene Auffahrt auf das Timmelsjoch.
Die letzten 5 km und 500hm hatten es aber trotzdem in sich. Steigungen zwischen 10 und 15% sind nach 197km einfach zu viel.
Mit dem Ziel vor Augen habe ich es dann aber trotzdem in einer respektablen Zeit von 2 Stunden und 22 Minuten geschafft.

Wie gesagt. Angetreten bin ich mit dem Ziel, unter 10 Stunden ins Ziel zu kommen. Schlußendlich sind es 9 Stunden und 26 Minuten geworden. Ein voller Erfolg und Basis um nächstes Jahr noch eine Schippe mehr aufzulegen :-)

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06:45 – Start in Sölden

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Vollgas in Richtung Ötz

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Angriff auf das Kühtai

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Am Jaufenpass

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Rückblick nach Sterzing

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Den Jauffenpass vor Augen

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Geschafft :-)

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Kampf aufs Timmelsjoch

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Allein auf weiter Flur … aber oben …

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Wonderful … noch einen kleinen Gegenanstieg …

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16:30 Uhr – Done …

Update:

Die “offiziellen” Bilder sind jetzt auch da :-)

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Properitäerer Mist …

Da bekommt man in einer Zeitung einen Download-Code für ein Hörbuch geschenkt und macht sich frohen Mutes an den Download nur um festzustellen, dass der Downloadmanager nur für Wintendo zur Verfügung steht.
Schade auch … Damit fällt audible.de wohl in Zukunft nicht nur wegen der schlechten Qualität, sondern auch wegen Inkompatibilität aus dem Portfolio möglicher Download-Shops heraus.

Secure Horsti

Seit längerem tut eine Horstbox als WLAN und DSL-Router im Gang ihren Dienst. Da die von DLINK mitgelieferte Weboberfläche irgendwie nicht so ganz berauschend ist und der Samba-Server zwar im Wintendo-Netzwerk seinen Dienst tut, nicht aber im Linux-Netzwerk, habe ich nach einer Lösung gesucht, die Einstellungen per SSH zu fixen.

Dazu muss in der Weboberfläche erstmal eine Sicherung der bestehenden Config durchgeführt werden.
Dabei wird eine Datei config.hbx erzeugt.

Diese nun entpacken und editieren:

mv config.hbx config.gz && gunzip config.gz
vi config

Folgende Konfigurationsparameter suchen und von 0 auf 1 setzen.

SSH_WAN_ENABLE="1"
SSH_WAN_PORT="22"
SSH_LAN_ENABLE="1"

Danach die Datei wieder einpackend und auf die Box laden.

gzip config && mv config.gz config.hbx

Jetzt steht wie gewohnt auf Port 22 ein SSH-Server zur Verfügung. Login erfolgt über root und admin.

Tolle Dinge selber machen …

… heute an der Reihe:

Vogelbeeren-/Birnenmarmelade

Vogelbeeren-/Birnenmarmelade

Dazu einfach mal die Natur unsicher machen und ca. 1kg Vogelbeeren suchen. Vogelbeeren, das sind die Beeren, die momentan so toll rot leuchten. Also fast nicht zu übersehen.

  • 1kg Vogelbeeren
  • 1kg Birnen
  • 1kg Gelierzucker
  • 1 Bio-Zitrone
  • Rum

1kg Vogelbeeren mit 500ml Wasser zum kochen bringen und eine Stunde vor sich hin köcheln lassen. Dann den Saft durch ein Sieb abgießen und die Früchte durch das Sieb drücken.
Den Saft mit den klein geschnittenen Birnen mischen und den Gelierzucker hinzugeben.
Das ganze dann nochmal aufkochen lassen. Wenn die Konsistenz stimmt, in Gläser abfüllen. Fertig …

Gut gedacht …

… und doch verbockt.
Raidsonics Icybox 4220 ist eine kleine, feine Kiste. Stromsparend aufgrund der ARM-Architektur und komfortabel durch das mitgelieferte Linux-Betriebssystem, welches sich hervorragend mit einer Debian Chroot-Umgebung aufmotzen lässt. Von Haus aus bietet die Kiste alles was man von einer NAS im Heimnetz erwarten kann.

Was allerdings ein bisschen ätzend ist, sind die vielen kleinen Bugs und Fehler die eingebaut sind. Nicht wirklich tragisch aber trotzdem mehr als ärgerlich, zumal es immer aussieht als wäre angefangen, aber nicht zu Ende gemacht worden.

Eines dieser Features betrifft die Netzwerkkonfiguration. Was vielleicht im Alltagsbetrieb nicht wirklich auffält ist die etwas krumme MTU-Size von 1480, welche nach dem booten gesetzt wird. Diese mag zwar funktionell sein, wenn das Gerät an einer PPPoE-Schnittstelle betrieben wird, nicht jedoch im LAN. Zumal hier alle meine Geräte mit einer MTU-Size von 1500 kommunizieren.

Ich mach dieses “Feature” jetzt einfach mal verantwortlich für einige der verlorenen UDP-Pakete zwischen NAS und dbox, da nach einer Änderung auf 1500 deutlicher weniger verloren ging.

Manuell kann die MTU-Size über den Befehl

ifconfig eth0 mtu 1500

gesetzt werden. Wer es komfortabler will, packt die ganze Geschichte in ein Init-Skript welches beim booten der Box ausgeführt wird.

mkdir -p /mnt/ide1/public/applications/custom-boot
cd /mnt/ide1/public/applications/custom-boot
echo "ifconfig eth0 mtu 1500" >> init
echo "ifconfig eth0 txqueuelen 1000" >> init

… und wenn wir schon dabei sind, setzen wir auf gleich die txqueuelen von 100 auf 1000.

Wieder da …

So, der kleine Ausflug zum Tirol-West-Marathon ist nach 5:28 Stunden Fahrzeit zu Ende. Aufgrund des drohenden Unwetters war nur die 157 km Strecke offen. Die Erweiterung über den Flexenpaß und das Hantenjoch blieb uns versagt. Das Wetter hat, bis auf einen kleinen Schauer, glücklicherweise mitgespielt.

Bieler Höhe

Bieler Höhe

Silvretta Hochalpenstraße

Silvretta Hochalpen Straße

Arlberpaß

Arlberg Paß

Update:

Für alle zu Hause gebliebenen der Google Earth Track