Vielen Dank für die Blumen …
Mittwoch, 30. September 2009
Mittwoch, 30. September 2009
Sonntag, 27. September 2009
Donnerstag, 24. September 2009
Nachdem ich letztens mein Netbook mit einem Karmic Update zerstört hatte (udev war irgendwie noch nicht richtig fertig, trotzdem aber im Build mit drin), ist heute der Network-Manager dran gewesen.
Wer nach einem Update folgenden Fehler bekommt:
nm-applet libnm-glib-vpn.so.0 not found
Kann dies zumindest kurzzeitig so wieder ans laufen bringen:
sudo ln -s /usr/lib/libnm_glib_vpn.so.0 /usr/lib/libnm-glib-vpn.so.0
Mittwoch, 23. September 2009
… oder solange wir uns so etwas noch leisten können, geht es uns noch mehr als gut.
Irgendwie werde ich bei solchen Schlagzeilen etwas nachdenklich:
Nachdenklich deswegen, da diese Problematik aufgrund der räumlichen Entfernung zu den Protesten bisher nicht wirklich spürbar geworden ist. Seit dem Wochenende ist das nun anders. Seit ich an einem mit Milch “gedüngten” Acker vorbei gefahren bin und mir bei dem Gestank doch etwas unwohl war, habe ich mich mit diesem Thema etwas beschäftigt.
Zumal heute im Radio der Aufruf der europäischen Bauern zum Streik gegen Molkereien Thema war.
Das Interessante an der Thematik ist ja der “Streik gegen Molkereien”. Wer sich mal die Mühe macht und 2-3 der großen Molkereien genauer analysiert, wird herausfinden, dass an eben diesen die Bauern selber beteiligt sind.
Nehmen wir als Beispiel die Nordmilch AG. Diese besteht im wesentlichen aus der Nordmilch eG. Über diese lässt sich z.B. auf der Firmen-Homepage folgendes lesen:
Die NORDMILCH eG ist eine eingetragene Genossenschaft. Eigentümer sind rund 8.000 Landwirte.
Etwas zugeknöpfter präsentiert sich das Unternehmen Weideglück. Hier steht auf der Homepage nur geschrieben:
Rechtsform: eingetragene Genossenschaft, gegründet 1922
rund 1650 Milcherzeuger liefern jährlich 315 Mio. kg Milch an
Somit bleibt zu vermuten, dass diese Firma auf dem gleichen Fundament fußt. Zitate wie z.B. dieses in der Augsburger Zeitung untermauern dies:
Letztlich sind wir Eigentümer der Milchwerke. Deshalb erwarten wir von den Milchwerken Schwaben, dass sie sich hinter unsere Forderung nach einem Basispreis von 43 Cent für den Liter Milch stellen”, rief BDM-Organisator Karl-Heinz Kühl unter dem Beifall seiner Landwirtskolleginnen und -kollegen aus.
Aha … Interessant. Bestreiken wir uns doch einfach selber, da wir keine Geschäftsführung wählen oder einsetzen können, die unsere Interessen gegenüber der Industrie und dem Handel entsprechend vertritt.
Logisch wäre in diesem Fall nur, wenn die Molkereien die Milch entsprechend gegneüber dem Handel zurück halten würden. Ich vermute aber beinahe, dass eben dieses aufgrund der großen Menge und der dadurch benötigten Lagerkapazitäten einfach nicht machbar ist. Die glorreiche Idee, die Milch dann einfach auf den Acker zu kippen, verstärkt diese Vermutung nur.
Hier schlägt wohl die einfache Markegel zu:
Das Angebot regelt den Preis
Mal schauen, mit wieviel Cent die EU und die Bundesregierung die Milchproduktion bereits subventionieren.
Dienstag, 22. September 2009
… DVU.
Eben kam bei der ARD der Wahlwerbespot der DVU.
Die Frage die jedem normalen Menschen dabei sofort in den Sinn schießt:
Wie oft muss man wohl auf den Kopf gefallen sein um so etwas zu vertreten …
http://www.youtube.com/watch?v=bTtyQttbFcY
Schlimm ist vor allem, dass die Fernsehsender zur Ausstrahlung so eines Mistes quasi gezwungen werden.
Dienstag, 22. September 2009
… die gibts gar nicht oder sollte es besser gesagt nicht geben.
Passend zum exorbitanten Mittagessen heute, gab es eben bei Frontal einen Bericht über den Meisterzwang in Deutschland. Demnach darf nur jemand ein Handwerksgewerbe ausüben, wenn er eine entsprechende Befähigung, sprich Meisterbrief, vorweisen kann.
Interessant ist das vor allem deswegen, da im Gegensatz zum Handwerk wohl Hinz und Kunz einen Schnellimbiss aufmachen können. Somit gilt wohl:
Wer ohne Meistertitel eine Friseurbude betriebt und seinem Kunden die Haare verhunzt, muss Angst haben, dass er strafrechtlich vom Ordnungsamt verfolgt wird. Wer hingegen jedoch seine Kunden mit spanisch-, deutscher Gammelnahrung und völlig inkompetenten Köchen hinters Licht führen will, kommt beinahe ungestraft davon.
Mittwoch, 9. September 2009
Seit einigen Tagen bin ich Besitzer eines günstig erstandenen Netbooks.
Da ich die mitgelieferte Windows XP Installation nicht nutzen wollte und nutzen werde, habe ich der EULA von Microsoft nicht zugestimmt. Die EULA besagt, man möge sich in so einem Fall, wegen der Rückerstattung des Kaufpreises, bitte an den Hersteller wenden.
Vom Hersteller kam folgendes zurück:
Eine Rückerstattung von Lizenzkosten für das im Lieferumfang enthaltene Betriebssystem ist über die XXX AG nicht möglich. Kontaktieren Sie gegebenenfalls den Verkäufer. Beachten Sie bitte den Zusatz “if applicable” in der Lizenzvereinbarung.
Tolle Sache … Mit einem einfachen “if applicable” wird quasi der komplette, vorher zitierte, Lizenztext ausgehebelt.
Samstag, 5. September 2009
… oder hast du es nicht im Kopf, schreibs dir endlich auf.
Nach unserem Alpencross im Frühsommer habe ich mir unter Windows (musste ja schnell gehen) meine Speicherkarte zerschossen. Nicht die Speicherkarte um genau zu sein, sondern die FAT-Zuordnungstabelle. Unter Linux hatte ich dann auf einer 2GB SD-Karte mehrere Files mit mehreren Terra-Bytes rumliegen.
Da alle Reperaturversuche fehlgeschlagen sind, war guter Rat teuer.
Dieser war wie immer ziemlich günstig unter Linux zu finden
Um möglichst viele Bilder von so einer Speicherkarte zu retten sind eigentlich nur zwei Tools notwendig:
ddrescue und photorec
Diese werden unter Ubuntu mit einem einfachen
sudo apt-get install ddrescue testdisk
installiert.
Danach wird erstmal ein Snapshot von der Speicherkarte durchgeführt. Schließlich wollen wir sie beim wiederherstellen nicht vollends zerstören
sudo dd_rescue /dev/sdb1 sdb1.img
Ist das erledigt, können wir photorec auf das Image loslassen
sudo photorec sdb1.imgDas Programm ist an für sich selbst erklärend. Mehr Doku gibts wie immer im Internet.
Die geretteten Bilder sind dann unter recup_dir.1 zu finden.
Freitag, 4. September 2009
… dann kann es daran liegen, dass manche Swing-Applikationen mit den Desktop-Effekten Probleme haben.
Actually, this is a general problem to most of the Swing applications. This is caused by the fact that AWT toolkit does not support the Beryl or Compiz window managers.
Wer diese jetzt nicht komplett ausschalten möchte, kann mal versuchen ob folgendes bei ihm funktioniert
export AWT_TOOLKIT=MToolkit