Scheinheilliges Pack …

Montag, 30. August 2010

… und andere Katastrophen.

Die Diskussion um Google Street View ist ja gerade etwas abgeklungen und eigentlich wollte ich mich dazu nicht hier äußern.
Nachdem ich aber einige Interessante Diskussionen im privaten Kreis gegen die Für und Wider geführt habe, möchte ich mal eine interessante These aufstellen:

Seltsam an der geführten Diskussion finde ich, dass sich Politiker, die dem SWIFT-Datenaustausch mit den USA, den Netzsperren und anderen lustigen Dingen, wie z.B. Elena oder der Vorratsdatenspeicherung, einfach so zugestimmt haben, um unsere Privatsphäre sorgen.

Die Tragweite die nur diese Punkte auf unsere Integrität und Selbstbestimmung haben, kann vermutlich kein Bürger näher abschätzen.

  • Ich möchte NICHT, dass wie in der Vorratsdatenspeicherung beschlossen, meine kompletten Verbindungsdaten, inkl. Ortsbezug bei Handys, gespeichert werden.
  • Ich möchte NICHT, dass auch nur irgendjemand anhand meines mitgeführten Handys ein Bewegungsprofil erstellen kann.
  • Ich möchte NICHT, dass irgendjemand anhand meiner telefonischen Verbindungsdaten Verbindungen zu meinen Freunden und deren Freunden herstellen kann.

Dies alles ist aber mit den gespeicherten Daten möglich … Scheiß auf Facebook, Xing und den ganzen Mist. Der Staat hat hier auf jeden Fall sein eigenes Social Network geschaffen.

  • Ich möchte NICHT, dass meine sämtlichen Überweisungsdaten aufgrund des SWIFT-Abkommens in die USA gemeldet werden. Wozu auch?
  • Ich möchte NICHT, dass der Staat aufgrund meiner einzigartigen Steuernummer und aufgrund der Einträge in Elena einen kompletten Überblick über meine finanzielle Lage und eventuelle Abmahnungen und Kündigungen bekommt. Das geht ihn meiner Meinung nach nur bedingt etwas an …
  • Ich möchte NICHT, dass Telekommunikationsunternehmen meinen Internet-Traffic überawachen und z.B. meine IP-Adressen aufzeichnen. Traffic kann man verschlüsseln und IP-Adressen faken (z.B. NAT bei Mobilfunk).

Wer sich jetzt noch wirklich Gedanken um Streetview macht, sollte mal ganz kritisch bei sich in den Geldbeutel schauen und prüfen wieviel Kundenkarten dort verborgen sind.  Jeder Einkauf wird mit der entsprechenden Kundenkarte verknüpft. Aus diesen so gewonnen Daten wird ein Profil für den entsprechenden Kunden erstellt … Natürlich alles nur um den nächsten Einkauf entsprechend zu optimieren.
Wer jetzt glaubt er ist ohne Kundenkarte anonym beim einkaufen, wirft am besten auch Kredit- und EC-Karte weg. Auch diese Daten hinterlassen in den Systemen ihren digitalen Fingerabdruck und können, zwar meist anonym, dazu genutzt werden ein entsprechendes Profil zu erstellen.

So … Nun darf sich jeder Mal selbst Gedanken darüber machen, auf welchem Weg er freiwillig seine Daten im und ausserhalb des Internets verbreitet … Nur um sich anschließend nochmals Gedanken über Streetview zu machen.

Uahhh …. brrrrr …

Montag, 30. August 2010

Wo zum Teufel bleibt die Klimaerwärmung, wenn man sie mal braucht … Wenn das so weiter geht, können wir in 5 Jahren nach Laichingen ins Gletscherskigebiet und ganzjährig boarden …

Bekloppt …

Montag, 17. Mai 2010

Wie bekloppt diese Nation, respektive die Fernsehsender, inklusive der Öffentlich-Rechtlichen, so langsam sind, merkt man an Dingen wie der heute eiligst eingeworfenen Sondersendung zum Thema “Das erneute Verletzungspech des Michael Ballack” in der ARD.

Aber was solls … Noch nie waren wir näher daran, NICHT Zweiter zu werden :-)

Was muss, das muss …

Samstag, 15. Mai 2010

… Und wenn es Kilometer sammeln im Mai Winter ist.

Heute mit Andi bei ca. 6-7° eine größere Runde über die Alb gedreht. Muss ja sein … Sind ja nur noch ein paar Tage bis zur Trans Germany :-)

Ich vermute fast, die Klimaerwärmung lässt sich mit so einem Wetter nicht so leicht verargumentieren … Oder sind das schon die Auswirkungen?

Möget ihr in der Hölle schmoren …

Montag, 22. März 2010

… elende Abzockerbande:


Datum Dienst Einh. Betrag
05.03.2010 Datennutzung im Ausland 2120 KB 12,4705

Vielen Dank …

Mittwoch, 10. März 2010

… ihr Penner.

Dämlich …

Dienstag, 23. Februar 2010

Deutschlands dämlichster Abo-Sender hat mir heute mitgeteilt:

… seit Einführung von … im Juli 2009 haben wir Ihnen Ihr bestehendes Abonnement weiter zur Verfügung gestellt. Leider bietet … Ihre derzeitigen Konditionen künftig nicht mehr an. Daher ist es uns nicht möglich, Ihren Vertrag weiterhin zu verlängern.

Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir aus diesem Grund Ihr Abonnement im Mai fristgerecht beenden werden …

Wer sich mal den Aktionkurs und die Abonnentenzahlen dieser Firma anschaut wird feststellen, dass man sich in so einer Situation durchaus erlauben kann, einen Kunden zu verprellen.
Hintergrund ist wohl, dass mit den alten Abos aufgeräumt werden soll, da diese nicht genug Umsatz bringen. Etwas befremdlich wirkt die Logik auf mich, da ich mir nicht vorstellen kann, dass irgendjemand aufgrund des Schreibens hingeht und seinen bestehenden Vertrag zu dämlichen Standardkonditionen verlängert oder ändert..
Sorry Sky … So nicht. Meine Kündigung an euch geht gleich raus. Kündigungstermin ist dann nicht der 31.05 wie von euch geplant, sondern der 20.03. Die restlichen 20 Euro bekommt ihr von mir nicht mehr.

Palm Pre und Kopfhörer Problem

Mittwoch, 17. Februar 2010

Danke Palm … Hat mich heute einen Anruf bei o2 und jede Menge Zeit wegen Neuinstallation und zurücksetzen gekostet.
Im Endeffekt ganz einfach zu lösen:

This describes my problems related to the palm pre and not having audio during a phone call.

The other day, I was listening to some music with headphones plugged in to my palm pre. When I was finsihed, I closed the music app and then disconnected my headphones. Later, I received a phone call and I could not hear anyone on the other end. I had to switch to speaker phone in order to have a conversation, which is not ideal, but it worked.

The problem is the palm pre thought that headphones were still connected, so it was routing audio to the headphone jack instead of the phones earpiece. This is a huge bug!

Until palm fixes this issue, I found a hack to get things working again. First make sure the phone and music player apps are closed. Then plug in a set of headphones to the palm pre. Next, start up the music player and play a song. Finally, close the music player and unplug your headphones. Now, you should be able to open the phone app and hear phone calls through the pre’s builtin earpiece.

EMV kaputt(er) …

Samstag, 13. Februar 2010

… als am Jahresanfang vermutet.

Fantastisch:

… durchgeführten Man-in-the-Middle-Angriff bedarf es nicht viel: Mit einem Kartenadapter lässt sich der Verkehr zwischen einer Originalkarte und dem Terminal über einen PC mit einer speziellen Schnittstelle umleiten. Alle Nachrichten zwischen Terminal und Karte leitet der PC unverändert weiter. Nur wenn das Terminal ein Verify-PIN-Kommando an die Karte schickt, fängt der PC diesen Befehl ab und antwortet mit dem Code 0×9000, der dem Terminal signalisieren soll, dass die PIN gültig ist – dieser Code ist immer gleich. Dabei ist es an dieser Stelle völlig egal, welche PIN ein Angreifer im Terminal eingibt; sie erreicht ohnehin nie die Karte …


Vielleicht kapieren es ja jetzt die Banken, dass eine “Geheimzahl” mit 4 Zahlen, aus einem Zahlenraum von 1000 – 9999, die vom Kunden NICHT geändert werden kann, nicht wirklich sicher ist und das komplette System überarbeitet werden MUSS.
Ein ähnliches Szenario herrscht auch seit Jahrem beim Online-Banking. HTTPS ist zwar seit langem obligatorisch, allerdings können bei den wenigsten Banken wirklich sicherer Anmelde-Token vergeben werden.
Mein persönliches Highlight auf der Suche nach einem sicheren Passwort war die Auskunft, dass nur Zahlen zugelassen seien, da ansonsten das Telefon-Banking nicht mehr funktioniert.

Gnaa …

Samstag, 23. Januar 2010

… und so etwas schimpft sich 64-bit Enterprise Linux.

ulimit -a
core file size          (blocks, -c) 0
data seg size           (kbytes, -d) unlimited
scheduling priority             (-e) 0
file size               (blocks, -f) unlimited
pending signals                 (-i) 8192
max locked memory       (kbytes, -l) 64
max memory size         (kbytes, -m) 1751848
open files                      (-n) 1024
pipe size            (512 bytes, -p) 8
POSIX message queues     (bytes, -q) 819200
real-time priority              (-r) 0
stack size              (kbytes, -s) 8192
cpu time               (seconds, -t) unlimited
max user processes              (-u) 8192
virtual memory          (kbytes, -v) 2487600
file locks                      (-x) unlimited

4 Stunden lang versuch ich MySQL mit 6GB RAM an den Start zu bringen … 2x hab ich das Binary neu kompiliert, weil mich das Log angeheult hat, dass Prozesse größer 2GB auf einem 32-bit System nicht unterstützt sind. Danke ihr Novell Kasper …