Handbrake …

Donnerstag, 12. August 2010

Manchmal muss man einfach verschiedene Videos für Palm oder iPod aufbereiten. Standardmäßig nutze ich dafür die Kommandenzeilenversion von ffmpeg oder mplayer.

Meist lohnt sich der Aufwand aber nur, wenn mal wieder ein Schwung von 10 oder mehr Videos zur Konvertierung anstehen. Für schnelle Aufgaben zwischendurch hab ich jetzt Handbrake installiert.
Leider ist dies in den aktuellen Paketquellen für Ubuntu 10.04 nicht mit drin. Die Alternative über Ubuntu Tweak scheidet leider aus, da in dieser Version die Start-, Pause- und Add to Queue-Buttons ausgegraut sind und sich nicht aktivieren lassen.

Schlußendlich habe ich doch noch eine passende ppa gefunden:

https://edge.launchpad.net/~stebbins/+archive/handbrake-snapshots

1und1 Smartdrive

Montag, 2. August 2010

Der Zugriff funktioniert auch mit Linux über Webdav problemlos.
Folgender Server muss eingetragen werden:

https://sd2dav.1und1.de/

Sqlite und “unable to open database file”

Dienstag, 11. Mai 2010

Es gibt Fehler die sind einfach so ätzend … Ätzend deswegen, da die Fehlermeldung so etwas von ungefähr ist, dass kein Mensch darauf kommen kann, was genau das Problem ist.
Wenn irgendeine Software beim Zugriff auf eine Sqlite-Datenbank mit einem Fehler “unable to open database file” abbricht, dann sollten nicht nur die Zugriffsrechte auf die Datei überprüft werden, sondern auch aufs Verzeichnis selbst.
Es reicht in diesem Fall nicht aus, wenn der zugreifende Benutzer nur Execute-Rechte auf das Verzeichnis hat, in dem die Sqlite-Datei liegt. Im eben gefixten Fall (Benno Mailarchiv) musst das Schreib-Recht auch auf das Verzeichnis vergeben werden.
Warum auch immer, jetzt gehts …

Marcell kommt …

Montag, 8. März 2010

Nachdem mein Ex-Arbeitgeber mit seinen Innovationen 6km ausserhalb des Stadtzentrums Ulms etwas hinterm Berg hält und keine Bestrebungen hat dies zu ändern, kommt jetzt Marcell … Zwar nicht mit den angekündigten 16000 kBit/s, dafür aber immterhin mit etwas um die 4000kBit/s und damit immer noch deutlich schneller als der T-Express mit 1500kBit/s.
Marcell bringt, damit es bis zur schlußendlichen Aufschaltung nicht langweilig wird, einen UMTS-Stick mit. Diesen leider nur für Wintendo und dieses seltsame Yuppie-Betriebssystem mit dem Apfel.
Damit man geistig in Bewegung bleibt, sind, bis der Stick unter Linux funktioniert, ein paar Hürden zu meistern.
Zum einen muss HAL und UDEV davon überzeugt werden, dass kein USB-Stick eingesteckt wurde, sondern ein UMTS-Modem mit kaputten USB-Stack. Dieses Problem habe ich anderstwo schon im Blog bereits beschrieben. Zum anderen kann entweder der Network Manager oder der Vodafone Mobile Connect Client zur Einwahl verwendet werden. Ist das alles gemeistert, stellt sich nun die Frage, wie man am geschicktesten an die APN-Daten kommen kann. Die 1und1 Hilfe Seite schweigt sich etwas aus, ein Login ins Kundencenter ist mangels Passwort nicht möglich. Glücklicherweise lässt sich der Stick durch Virtualbox an ein Windows weiterreichen, dass auch gleich mit der Installation der “Join Air” Zugangssoftware beginnt. Diese offenbart nach ein paar Klicks die gesuchten Daten.

Wählnummer: *99#
APN: mail.partner.de

Der Rest sollte alles mit Standardeinstellungen laufen.

Mediainfo

Samstag, 9. Januar 2010

Es gibt Programme, die müsste man erfinden, würde es sie noch nicht geben.
Mediainfo gehört eindeutig in diese Kategorie. Wer oft mit AVI- und MPEG-Files arbeitet, der bekommt mit diesem Tool alle wichtigen Informationen der Dateien auf dem Silbertablett präsentiert.

Das Programm gibt es sowohl als GUI, wie auch als CLI-Anwendung.
Zu beziehen ist das ganze hier: [Mediainfo]

jens@aspire:~/Videos$ mediainfo film.avi 
General
Complete name                    : film.avi
Format                           : AVI
Format/Info                      : Audio Video Interleave
Format profile                   : OpenDML
File size                        : 1.97 GiB
Duration                         : 2h 31mn
Overall bit rate                 : 1 863 Kbps
Writing application              : transcode-1.1.4
 
Video
ID                               : 0
Format                           : MPEG-4 Visual
Format profile                   : Advanced Simple@L5
Format settings, BVOP            : Yes
Format settings, QPel            : No
Format settings, GMC             : No warppoints
Format settings, Matrix          : Default (H.263)
Muxing mode                      : Packed bitstream
Codec ID                         : XVID
Codec ID/Hint                    : XviD
Duration                         : 2h 31mn
Bit rate                         : 1 402 Kbps
Width                            : 752 pixels
Height                           : 320 pixels
Display aspect ratio             : 2.35:1
Frame rate                       : 25.000 fps
Resolution                       : 8 bits
Colorimetry                      : 4:2:0
Scan type                        : Progressive
Bits/(Pixel*Frame)               : 0.233
Stream size                      : 1.48 GiB (75%)
Writing library                  : XviD 1.1.2 (UTC 2006-11-01)
 
Audio
ID                               : 1
Format                           : AC-3
Format/Info                      : Audio Coding 3
Codec ID                         : 2000
Duration                         : 2h 31mn
Bit rate mode                    : Constant
Bit rate                         : 448 Kbps
Channel(s)                       : 6 channels
Channel positions                : Front: L C R, Surround: L R, LFE
Sampling rate                    : 48.0 KHz
Resolution                       : 16 bits
Stream size                      : 485 MiB (24%)
Alignment                        : Aligned on interleaves
Interleave, duration             : 40 ms (1.00 video frame)

Wir basteln uns ein Palm Pre Video

Mittwoch, 6. Januar 2010

Folgendes Skript konvertiert ein Video in ein Palm Pre und iPod konformes MPEG4-Video

#!/bin/sh
 
SOURCEFILE=$1
 
DESTFILE=$(basename $1)
DESTFILE=${DESTFILE%.*}
 
ffmpeg -i $SOURCEFILE -acodec libfaac -ab 128k -ar 44100 -s 640x480 -vcodec mpeg4
-b 1024k -flags +aic+cbp+mv0+mv4 -flags2 -bpyramid -trellis 1 -mbd 2 -cmp 2
-subcmp 2 -g 250 -maxrate 2.5M -bufsize 2M -metadata "title=$DESTFILE"
-f ipod $DESTFILE.mp4

Der Aufruf erfolgt z.B. mit ./convert2m4v.sh DieSendungMitDerMaus.avi

Als Ergebnis erhält man folgende Datei DieSendungMitDerMaus.m4v. Die Video-Datei kann dann entweder direkt auf den Palm Pre kopiert werden oder aber mit iTunes auf den iPod gesynct.

Momentan wird der Dateinamen für den internen Title-Tag verwendet. Wer es schöner machen will, kann mit -metadata “title=$2″ z.B. den zweiten Übergabeparameter als Titel übergeben.

Hab eben noch gesehen, dass es auf CPAN jede Menge Perl Module (z.B. [1] für Abfragen der IMDB gibt. Mal sehen ob ich da nicht die nächsten Tage noch ein bisschen rumspiele.

MP4 ist ein sehr spannendes Thema. Da MP4 nur ein Container für MPEG4 codierte Inhalte ist, kann aufgrund der Dateiendung nicht mehr so einfach darauf geschlossen werden, was sich für ein Inhalt in der Datei verbirgt.
Dafür hat Apple den Vorschlag gemacht, die Dateiendung etwas abzuwandeln. So steht laut Apples Definition m4v für einen MPEG4-Container mit Video-Inhalten. Dies ist insofern wichtig, als dass iTunes MPEG4-Videos nur im Format m4v akzeptiert. Wer also die Videos von oben in iTunes importieren möchte, sollte aus -f ipod $DESTFILE.mp4 ein -f ipod $DESTFILE.m4v machen.
Auf dem Palm Pre hingegen funktioniert die Datei mit der Endung MP4 hervorragend.

Wer mehrere Videos in einem Verzeichnis konvertieren will, kann das mit einem einachen Oneliner erledigen

for file in *.avi; do convert2mp4 $file; done

o2 Surfstick

Freitag, 23. Oktober 2009

Bis zum 20.10 gab es den o2 Surfstick zu einem sensationellen Preis von 29,00 Euro inklusive 5 Tage Internetnutzung.

Da ich so etwas schon länger haben wollte, mir aber die bisherigen 59 oder 79 Euro etwas zu teuer waren, habe ich nun zugeschlagen.

Die Nutzung unter Linux gestaltet sich beinahe simpel. Da sich der Stick beim einstecken aber als CD-ROM meldet und so ins System eingebunden wird, muss noch etwas getrickst werden.
Es gibt ein Paket mit dem sich solche regelwidrigen USB-Geräte doch noch auf die richtige Bahn bringen lassen:

sudo apt-get install usb-modeswitch

Danach muss noch udev durchgestartet werden:

sudo restart udev

Wird jetzt der Stick eingesteckt, so wird er korrekt als GSM-Modem erkannt.

Oct 23 16:01:20 laptop kernel: [233738.864069] usb 2-3: new high speed USB device using ehci_hcd and address 18
Oct 23 16:01:20 laptop kernel: [233739.002703] usb 2-3: configuration #1 chosen from 1 choice
Oct 23 16:01:20 laptop kernel: [233739.006749] scsi19 : SCSI emulation for USB Mass Storage devices
Oct 23 16:01:20 laptop kernel: [233739.007115] usb-storage: device found at 18
Oct 23 16:01:20 laptop kernel: [233739.007120] usb-storage: waiting for device to settle before scanning
Oct 23 16:01:20 laptop kernel: [233739.279878] usb 2-3: USB disconnect, address 18
Oct 23 16:01:21 laptop kernel: [233739.651221] usb 2-3: new high speed USB device using ehci_hcd and address 19
Oct 23 16:01:21 laptop kernel: [233739.794015] usb 2-3: configuration #1 chosen from 1 choice
Oct 23 16:01:21 laptop kernel: [233739.799485] option 2-3:1.0: GSM modem (1-port) converter detected
Oct 23 16:01:21 laptop kernel: [233739.799642] usb 2-3: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB0
Oct 23 16:01:21 laptop kernel: [233739.799810] option 2-3:1.1: GSM modem (1-port) converter detected
Oct 23 16:01:21 laptop kernel: [233739.799932] usb 2-3: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB1
Oct 23 16:01:21 laptop kernel: [233739.800125] option 2-3:1.2: GSM modem (1-port) converter detected
Oct 23 16:01:21 jens-laptop kernel: [233739.800294] usb 2-3: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB3
Oct 23 16:01:21 laptop modem-manager: (ttyUSB1) opening serial device...
Oct 23 16:01:31 laptop modem-manager: (ttyUSB1): probe requested by plugin 'Generic'

Damit das mit dem surfen nun klappt, muss im Network-Manager ein neues Konto mit dem APN pinternet.interkom.de eingerichtet werden.

GDM-Hintergrundbild unter Ubuntu anpassen

Dienstag, 20. Oktober 2009

Da ich notgedrungenermaßen eifriger Alpha- und Beta-Tester von Karmic Koala war/bin, durfte ich die letzten 8 Wochen ungefähr 758 Änderungen am GDM erfahren.

Ab sofort wird das Hintergrundbild so eingestellt wie ich es will:

sudo -u gdm dbus-launch gnome-appearance-properties

Alhpa-Streß …

Donnerstag, 24. September 2009

Nachdem ich letztens mein Netbook mit einem Karmic Update zerstört hatte (udev war irgendwie noch nicht richtig fertig, trotzdem aber im Build mit drin), ist heute der Network-Manager dran gewesen.

Wer nach einem Update folgenden Fehler bekommt:

nm-applet libnm-glib-vpn.so.0 not found

Kann dies zumindest kurzzeitig so wieder ans laufen bringen:

sudo ln -s /usr/lib/libnm_glib_vpn.so.0 /usr/lib/libnm-glib-vpn.so.0

Bilder von (defekten) Speicherkarten wieder herstellen …

Samstag, 5. September 2009

… oder hast du es nicht im Kopf, schreibs dir endlich auf.

Nach unserem Alpencross im Frühsommer habe ich mir unter Windows (musste ja schnell gehen) meine Speicherkarte zerschossen. Nicht die Speicherkarte um genau zu sein, sondern die FAT-Zuordnungstabelle. Unter Linux hatte ich dann auf einer 2GB SD-Karte mehrere Files mit mehreren Terra-Bytes rumliegen.
Da alle Reperaturversuche fehlgeschlagen sind, war guter Rat teuer.
Dieser war wie immer ziemlich günstig unter Linux zu finden :-)

Um möglichst viele Bilder von so einer Speicherkarte zu retten sind eigentlich nur zwei Tools notwendig:

ddrescue und photorec

Diese werden unter Ubuntu mit einem einfachen

sudo apt-get install ddrescue testdisk

installiert.

Danach wird erstmal ein Snapshot von der Speicherkarte durchgeführt. Schließlich wollen wir sie beim wiederherstellen nicht vollends zerstören

sudo dd_rescue /dev/sdb1 sdb1.img

Ist das erledigt, können wir photorec auf das Image loslassen

sudo photorec sdb1.img

Das Programm ist an für sich selbst erklärend. Mehr Doku gibts wie immer im Internet.
Die geretteten Bilder sind dann unter recup_dir.1 zu finden.